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Liebe Besucher,

der Spielmanns- und Musikzug der FFW Abt. Köndringen

wünscht viel Spaß beim Schmökern auf unsere Homepage.

 

Erstmals erwähnt wird der Spielmannszug im Jahre 1954 im Protokollbuch der Feuerwehr Köndringen.

Umzug 1954

Dort ist zu lesen: “Auf Anregung einiger Wehrmänner lud der Kommandant Max Heberle der Verwaltungsrat der Feuerwehr in seine Wohnung ein, zur Entscheidung, ob ein Spielmannszug gegründet wird.” Da die Diskussion positiv verlief und die Gemeindeverwaltung die Gründung unterstützte sowie die Anschaffung der Instrumente übernahm, stand der Entstehung des Spielmannszuges Köndringen nichts mehr im Wege.

Fasnachtsumzug Riegel 1958


So konnten sich schon bald die Gründungsmitglieder Fritz Bühler, Rudolf Blum, Otto Markstahler, Alfred Blum, Wilhelm Sütterlin, Gustav Fischer, Willi Scherer, Emil Grafmüller, Alfred Hoffmann, Alfred Limberger, Walter Schillinger und Edwin Fischer zu ersten Proben in der Winzerhalle Köndringen treffen. Man hatte sich für diesen Raum entschieden, weil dort genügend Platz war, um zu den Stücken zu marschieren.

Umzug 1960


Die ersten Ausbilder kamen aus Vereinen der Nachbarorte, wie Mundingen oder Teningen, sie zeigten auf ihren Instrumenten, welche Griffe anzuwenden waren, und die Musiker übernahmen diese. Nach Noten gespielt wurde zu dieser Zeit noch nicht.
Die Trommelausbildung übernahm Otto Dahler und Otto Markstahler (der von 1954 bis 1968 Tambour des Spielmannszuges war). Für die “Pfeifen” (die heutigen Querflöten) war Alfred Frick zuständig.

Otto Markstahler Tambourmajor 1954-1968


Zu den ersten öffentlichen Auftritten im Jahr 1954 gehörte das “Wecken” am 1. Mai - ein Brauch, der sich bis heute erhalten hat. Des weiteren spielten die Musiker bei Veranstaltungen von Köndringer Vereinen, bei Fasnachtsumzügen und Feuerwehrveranstaltungen.


In den darauffolgenden Jahren dehnte sich das Auftrittsgebiet weiter aus und der Spielmannszug trat bei verschiedenen Veranstaltungen in umliegenden Gemeinden wie Maleck und Bahlingen auf. Die Leitung hatte ab 1969 Reinhold Grafmüller übernommen.

Reinhold Grafmueller: Stabfuehrer 1969-1977

Im Jahr 1974 bekam der Spielmannszug erstmals weibliche Verstärkung. Irene Kopp und Inge Grafmüller traten ein.


Eine völlig neue Entwicklung begann 1977, als Arbogast Weber aus Sexau als Dirigent gewonnen wurde. Zusammen mit dem Feuerwehrkommandanten Otto Huber und dem Zugführer Hermann Drüssel gelang es ihm sehr schnell, zahlreiche Mädchen und Jungen für die Spielmannsmusik zu begeistern und so die Reihen deutlich zu vergrößern. Weitere Instrumente wurden eingeführt, das Spielen nach Noten unterrichtet und das Repertoire stark erweitert. So wurde dann auch der erste öffentliche Auftritt mit dem neuen Dirigenten, am 7. August 1977 beim Waldfest in Heimbach, ein voller Erfolg.

               

Arbogast Weber                                        Hermann Druessel

Dirigent 1977-1998                                  Zugführer 1976-1993

Eine weitere Neuerung war der Beitritt des Spielmannszuges zum Breisgauer Turngau im Jahre 1978. Den Musikerinnen und Musikern war es nun möglich, Lehrgänge des Turngaus sowie die Bundesmusikschule in Altgandersheim in Niedersachsen zu besuchen und Leistungsabzeichen zu erhalten. Diese Weiterbildungsmöglichkeiten wurden rege genutzt und trugen dazu bei, das musikalische Niveau des Spielmannszuges weiter zu heben.


An der Generalversammlung 1979 konnte Hermann Drüssel bekanntgeben, dass 41 Proben abgehalten worden waren und sich die Zugstärke auf 30 Mitglieder erhöht hatte, was die positive Entwicklung deutlich zeigte.
Im Jahr 1980 kam es zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte: Beim 75-jährigen Jubiläum des Musikvereins Köndringen konnte der Spielmannszug zusammen mit dem Musikverein "Winzekapelle Köndringen" und den Wehrmännern, die als Fackelträger fungierten, den “Großen Zapfenstreich” aufführen.


Auf Initiative von Arbogast Weber wurde 1982 dann die “Notenspritze” eingeführt. Das vereinsinterne Mitteilungsblatt wurde Anfangs durch Sonja Neitzel und Cordula Grafmüller gestaltet. Ab 1983 übernahmen Corinna Huber und Elke Lange diese Arbeit. Danach wurde die Vereinszeitschrift von Sigrid Hassler als Redakteurin, die tatkräftig durch Milena Weber unterstützt wurde, regelmäßig herausgegeben.


Ein weiterer Höhepunkt fand im Juli 1983 statt. In diesem Jahr beteiligte sich der Spielmannszug zum ersten Mal beim Wertungsspielen des Breisgauer Turngaus in Ringsheim und erreichte den “1. Rang mit Auszeichnung”, die höchstmögliche zu vergebende Wertung.

Wertungsspielen Rheinhausen


Vom 12. bis 14. Oktober 1984 feierte der Zug sein 30-jähriges Jubiläum. Das Fest wurde mit dem “Großen Zapfenstreich” eröffnet und am Sonntag durch einen Sternmarsch in den Straßen Köndringens, an dem sich unter anderem Gastzüge aus Bötzingen, Gimbsheim, Bad Rotenfels und Endingen beteiligten, abgerundet.
Auch Ehrungen wurden anlässlich der Festlichkeiten vorgenommen: Die Gründungsmitglieder Edwin Fischer und Reinhold Grafmüller wurden für 30-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet, Arbogast Weber und Hermann Drüssel erhielten die Goldene Ehrennadel vom Breisgauer Turnerbund; Reinhold Grafmüller, Bernhard Geppert, Georg Grafmüller, Werner Mössinger und Heinz Neitzel wurde die Silberne Ehrennadel verliehen.


Im Jahre 1985 konnte der Spielmannszug einen prominenten Gastmusiker begrüßen, den Startrompeter Walter Scholz, der die Musikerinnen und Musiker bei dem “Großen Zapfenstreich” unterstützte. Dieser wurde bei der Jubiläumsveranstaltung der Hachberger Herolde in Emmendingen aufgeführt.


1986 nahm der Spielmannszug an einem Wertungsspielen in Bötzingen teil und konnte wie auch 1983  wieder einen Erfolg verzeichnen. Weitere Höhepunkte des Jahres waren die Auftritte bei der Landesgartenschau sowie der Landesgymnastrada des Badischen Turnerbundes in Freiburg.


Im Jahr 1987 fand das erste Konzert des Spielmannszuges am 21. November in der vollbesetzten Sport- und Winzerhalle Köndringen statt. Vor einem aufmerksamen Publikum boten Arbogast Weber und die 34 Musikerinnen und Musiker im Alter von 10 bis 60 Jahren ein abwechslungsreiches Programm. Von Marschmusik über Serenaden und Volksweisen bis hin zu Walzer, für jeden Geschmack war etwas dabei und der Konzertabend wurde ein großer Erfolg.


Anlässlich des Konzerts wurde auch die Namensänderung Zuges bekanntgegeben. Aus dem “Spielmannszug Köndringen” wurde der “Spielmanns- und Musikzug Köndringen”. In den darauffolgenden Jahren beteiligten sich die Musikerinnen und Musiker bei weiteren Wertungsspielen in Ettlingen und Stuttgart und erreichten immer den ersten Platz.


Am 25. Juni 1989 wurde in Köndringen das erste Wertungsspielen ausgerichtet, bei dem der Zug genauso erfolgreich wie bei den vorangegangenen Wertungsspielen abschnitt. Im selben Jahr stand auch die erste große Reise an. Der Spielmanns- und Musikzug fuhr nach Trier und nahm am 1. Deutschen Bundesmusikfest teil.

Bundesmusikfest Trier 1989


1990 bis 1992 waren auftrittsreiche Jahre: Hochzeiten und Geburtstage wurden musikalisch  untermalt, bei Generalversammlungen wurde, wie auch heute noch, gespielt. Gastauftritte bei Jubiläumsfesten der Feuerwehren Bombach, Endingen, Heimbach, Niederhausen, Herbolzheim sowie die Kreisfeuerwehrtage in Biederbach und Kenzingen standen mit Umzug und Bühnenspiel auf dem Programm.

150 Jahre Feuerwehr Stuttgart 1991

Beim Landesturnfest in Pforzheim zeigten die Musikerinnen und Musiker ihr Können und erfreuten das Publikum bei unterschiedlichen Konzerten in der Innenstadt. Die Teilnahme am 20-jährigen Gründungsfest bei den Feuerwehrkameraden im elsässischen Ruelisheim, mit großer Gala und Festumzug, ist vielen auch in positiver Erinnerung geblieben.
1993 wurde der langjährige Zugführer Hermann Drüssel durch Rainer Kern abgelöst.

Rainer Kern Zugfuehrer 1993-1996


Im Jahre 1994 folgte ein weiterer Höhepunkt: Das Jubiläumskonzert zum 40-jährigen Bestehen des Zuges am 18. November. Wieder begeisterten die Musikerinnen und Musiker das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm.
Im Rahmen des Konzerts wurden Edwin Fischer, Hermann Drüssel und Reinhold Grafmüller zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Jubiläumskonzert 1994


Im darauffolgenden Jahr fand das 2. Bundesmusikfest in Münster statt. Der Spielmanns- und Musikzug hatte Auftritte an verschiedenen Plätzen der Stadt, in Hallen und im Fußballstadion, wo sich ein prominenter Gast unter den zahlreichen Zuschauern befand: der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl.

Bundesmusikfest Muenster 1990


1995 gab es eine Neuerung: seit diesem Jahr absolvieren die Musikerinnen und Musiker jährlich drei Proben mit der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, für die meisten ein ebenso interessantes wie feuchtes Vergnügen.


1996 übernahm Georg Grafmüller das Amt des Zugführers. Im selben Jahr wurden der langjährige Köndringer Pfarrer Dieter Ohnemus verabschiedet und sein Nachfolger Pfarrer Andreas Bordne in das Amt eingeführt. Diese Feierlichkeiten umrahmte der Spielmanns- und Musikzug zusammen mit den anderen örtlichen Vereinen.

Georg Grafmueller Zugfuehrer 1996-2006


Am 12. Oktober 1996 veranstaltete der Zug die erste Kinderdisco, welche großen Anklang fand. Generell wurde die Jugendarbeit unter der Organisation von der damailgen Jugendleiterin Iris Weiler stark erweitert.


Das Jahr 1997 stand unter dem Motto “Konzert und CD”. Nach monatelangem Proben konnte die erste CD des Spielmanns- und Musikzuges “Köndringer Feuerwehrklänge” in der Winzerhalle Köndringen aufgenommen und beim darauffolgenden Konzert mit Erfolg verkauft werden.


1998 fanden in Freiburg anlässlich des Landesfeuerwehrtages ein Wertungsspielen statt, woran sich der Zug mit einer Marschformation und zwei Pflichtstücken erfolgreich beteiligte.

Landesfeuerwehrtag Freiburg 1998


Dies war der letzte öffentliche Auftritt mit Arbogast Weber, der sich nach über 20 Jahren Stabführer- und Dirigentenarbeit verabschiedete. Sein Nachfolger Michael Öhler aus Buchholz fungierte bei der Hochzeit des jetzigen Abteilungskommandanten Claus Huber das erste Mal als Dirigent beim Spielmanns- und Musikzug.

Michael Oehler Dirigent 1998-2001


In den nächsten Monaten folgten weitere Auftritte: bei der alljährlichen Winterveranstaltung des TVK und bei verschiedenen Generalversammlungen. Auch an einem Fasnachtsumzug der “Köndringer Ruäbsäcke” beteiligte sich der Zug nach längerer Pause wieder.

Fasnacht 1999

In Breisach wurde beim Sektfestival und in Köndringen beim ersten Weinfest am Hungerberg musiziert. Auch zahlreiche Feuerwehrveranstaltungen, Hochzeiten und “Geburtstagsständerle” standen auf dem Programm.
Zur Kameradschaftspflege wurde ein Hüttenwochenende sowie ein Grillfest mit Übernachtung organisiert.


Mit dem Jahreswechsel 2000-2001 vollzog sich auch ein Wechsel im Spielmanns- und Musikzug: Nico Zimmermann, ein Musiker aus dem eigenen Zug, übernahm das Dirigenten- und Stabführeramt.
Bei Fasnachtsumzügen in Köndringen und Heimbach wurde musiziert und ein weiteres Highlight folgte:Das 3. Deutsche Bundesmusikfest in Friedrichshafen und der damit verbundene Fernsehauftritt im Südwest-Fernsehen. Nico Zimmermann wurde vor laufender Kamera  interviewt und der Spielmanns- und Musikzug bei einem Umzug gezeigt. Auch machte der Zug wieder einen Abstecher ins benachbarte Elsass und musizierte beim “Milchfest” in Jebsheim.

Nico Zimmermann Dirigent seit 2001


2002 eröffnete der Spielmanns- und Musikzug die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Köndringen und stellte, wie jedes Jahr bei diesem Auftritt, ein neues Musikstück vor.
Der im nächsten Monat folgende Fasnachtsumzug stand wie jedes Jahr unter einem Motto. 2002 lautete es “Martin Schmitt”, und dementsprechend waren die Musikerinnen und Musiker wie Skispringer  gekleidet.
Der erste Flohmarkt wurde später in diesem Jahr erfolgreich auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses veranstaltet.


Für die Kinder und Nachwuchsmusiker organisierte der Zug seither verschiedene Workshops. Auch eine Musikalische Früherziehung für Kinder ab vier Jahre wurde in Zusammenarbeit mit der Musikschule Nördlicher Breisgau gestartet.
Beim Konzert im Jahre 2002 wurden Werner Mössinger und Bernhard Geppert für 30 Jahre Zugehörigkeit geehrt. 2003 nahm der Spielmanns- und Musikzug wieder an den Feuerwehrfesten in Teningen und Weisweil teil. Auch das Milchfest in Jebsheim und das Köndringer Weinfest auf dem Hungerberg umrahmte der Zug musikalisch. Danach war der Landesfeuerwehrtag in Ulm angesagt, den alle Beteiligten in guter Erinnerung haben und auch bei der Landesdelegiertentagung des Landesfeuerwehrverbandes in Endingen war der Spielmanns- und Musikzug dabei.


Die Mitgestaltung der Einweihungsfeier des Gemeinschaftshauses in Tutschfelden stand genauso wie das alljährliche Herbstfest der Feuerwehr Köndringen auf dem Programm. Die vereinsinterne Weihnachtsfeier rundete das Jahr 2003 feierlich ab.


Durch ihre Leistung im Musikwesen haben die Mitglieder des Spielmanns- und Musikzuges zum Ansehen der Feuerwehr im Landkreis Emmendingen beigetragen und auch aus dem kulturellen Leben der Gemeinde ist der Zug nicht mehr wegzudenken.

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